1. Wie verhalte ich mich, wenn ich ein Tier finde und was ist zu tun?

Wenn Sie ein offenscheinlich herrenloses Tier finden, stellen Sie bitte zuerst sicher, ob der Besitzer nicht doch in der Nähe ist, indem Sie Passanten befragen. Sollte sich niemand für das Tier zuständig fühlen, so versuchen sie es zu locken. Kommt es freiwillig, stellen sie es bitte sicher (festhalten am Halsband, anleinen, Katzen auf den Arm nehmen oder in einen Karton packen etc.). Sollte das Tier weglaufen, jagen sie es nicht, sondern beobachten ruhig in welche Richtung es sich bewegt. Nicht selten läuft ein in Panik geratenes Tier auf die Straße, weil es keinen anderen Ausweg sieht. Im Zuständigkeitsbereich Stralsund benachrichtigen Sie die Leitstelle der Feuerwehr Stralsund unter 03831 3572222. Sollten Sie das Tier während unserer Öffnungszeiten finden und die Möglichkeit haben, können sie das Tier selbstverständlich auch persönlich zu uns bringen. Es entstehen für den Finder keinerlei Kosten. Ist das Tier bei uns angekommen, wird es versorgt und wir ermitteln den Halter, was uns in 90 % der Fälle gelingt. Sollten Sie ein Tier im Zuständigkeitsbereich Amt Altenpleen finden, wenden Sie sich bitte ans Ordnungsamt.

2. Wie verhalte ich mich bei nicht artgerechter Haltung oder Tiermisshandlung?

Sollten Sie eine Tiermisshandlung beobachten, alamieren Sie bitte umgehend die Polizei. Diese wird alles Weitere in die Wege leiten.

Bei Informationen zu nicht artgerechter Tierhaltung nach dem Tierschutzgesetz informieren Sie bitte das zuständige Veterinäramt. Zuständigkeiten und Kontaktdaten finden Sie für die jeweilige Region im Internet.

3. Was mache ich bei verletzten oder kranken Straßenkatzen?

Frau Krawutschke ist in Stralsund die Beauftragte für das „Projekt Kitty“ – Tel: 03831 / 495 138

Das im Jahr 2002 von aktion tier e.V. ins Leben gerufene „Projekt Kitty“ ist das erfolgreichste Straßen-Katzenhilfsprojekt in Deutschland. Als Straßenkatzen werden ehemalige Hauskatzen und ihre Nachkommen bezeichnet, die herrenlos und auf sich allein gestellt beispielweise in Hinterhöfen, an Krankenhäusern, auf Industriegeländen oder an landwirtschaftlichen Betrieben leben. Im Rahmen des „Projekts Kitty“ versucht aktion tier e.V. dem Leid der Straßenkatzen durch Kastration, tiermedizinische Versorgung und kontrollierte Fütterung entgegen zu wirken und zu lindern. Die nachhaltig gewährleistete Finanzierung durch aktion tier sowie die professionelle Organisation und Umsetzung durch Projektpartner und freiwillige Helfern verhalfen dem Projekt Kitty zu einem bundesweiten Erfolg.

Schwerpunkt des Projektes Kitty ist die Kastration, medizinische Betreuung und kontrollierte Fütterung von Straßenkatzen. Innerhalb unserer Wirkräume werden an zahlreichen, dauerhaft angelegten Kitty- Futterstellen mit selbstgebauten Schlafhäuschen Tausende Straßenkatzen von ehrenamtlichen Mitarbeitern gefüttert und überwacht. So erhalten kranke Tiere schnelle Hilfe, unkastrierte Katzen können durch unsere Kitty- Tierärzte kastriert und Streunerbabys zur Vermittlung eingefangen werden. Das Projekt Kitty nimmt sich darüber hinaus auch neu gemeldeten Straßenkatzen- Beständen an und unterstützt die Betreuer vor Ort mit Futterspenden. Durch intensive Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit schafft das Projekt Kitty Verständnis für die Straßenkatzen und fördert die Bereitschaft in der Bevölkerung, diesen Tieren zu helfen oder neue, bislang unkastrierte Katzenpopulationen zu melden.

4. Ich möchte einen Hund / eine Katze, was muss ich beachten?

5. Was passiert mit meinem Tier nach dessen oder nach meinem Ableben?