Luna - Das junge Husky Mädchen

Luna

Hier erzählt der Tierschutzverein Stralsund e.V. – Tiernotaufnahme die traurige Geschichte von Luna, dem kleinen Husky Mädchen.

Der Fall Luna ist das klassische Beispiel von einem Welpen, der von Vermehrern aus dem Ausland stammt – billig gekauft und todkrank. Die Kleine wird jetzt rund um die Uhr betreut! Ein Leidensweg, den man sich kaum vorstellen kann. Auch wir hoffen, das sie es schafft!

Luna

Der Tierarzt meint, sie kann es schaffen!

Also merkt euch: Keine Welpen auf einem Markt oder aus einem Auto von Leuten kaufen! Es ist ein illegaler Welpenhandel! Falls ihr sowas entdeckt, wendet euch an den Tierschutzbund, PETA Deutschland oder die Polizei. Fast wöchentlich wird irgendwo ein Fahrzeug voll wehrloser Welpen entdeckt. Denn skrupellose Geschäftemacher – häufig in Osteuropa – vermehren Rasse- und „Modehunde“ in großem Stil, um sie auch in Deutschland oft direkt aus dem Kofferraum heraus an den Mann zu bringen.

Sie missbrauchen Muttertiere als „Gebärmaschinen“ und trennen die Welpen viel zu früh von der Mutter. Zu klein für eine schützende Impfung, oft krank und von Parasiten befallen, kommen die Hündchen nach Deutschland.Für Käufer sind diese Hunde keineswegs ein Schnäppchen. Viele sterben nach dieser Tortur. Wegen der fehlenden Prägephase leiden auch die überlebenden Hunde oft an nicht wiedergutzumachenden Verhaltensauffälligkeiten.

Für diejenigen unter euch, die das Tierheim Stralsund bei den Kosten etwas unterstützen möchten, sind hier die Spendenmöglichkeiten. Als Verwendungszweck einfach „LUNA“ angeben. Danke für jede noch so kleine Hilfe.

Kathrin und ihr Team

Paypal: Tiernotaufnahme-Stralsund@t-online.de

Spendenkonto: Tiernotaufnahme
Kto 100074243 IBAN DE03 1505 0500 0100 074243
Blz 15050500 BICNOLADE21GRW

Danke auch an Stralsund-HST für die Unterstützung!

Update:

Luna ist vollkommen genesen und kann nun ihr Junghundleben unbeschwert in ihrer überaus liebevollen neuen Familie genießen.

 

Anzo (R.I.P.)

Die Ungarn

Vielleicht kennen einige von euch den Konrad Lorenz Tierschutzverein in Ungarn. Ich fand ihn vor einigen Wochen zufällig auf Facebook. Regelmäßige Posts über Hunde in den Tötungen begleiteten mich die letzte Zeit. Natürlich würden wir gerne jedem einzelnen helfen, jedoch holt die Realität uns ganz schnell wieder ein. Anfang März sah ich dann Nr 54. Der Text, der ihn und seine Lebensweise beschrieb, machte mich unendlich traurig. Eine treue Seele die sich aufgegeben hat.

Text Nr. 54

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Ich überlegte ein paar Tage, ob es möglich wäre ihn irgendwie nach Deutschland zu holen. Also nahm ich Kontakt mit Katalin auf (die Leiterin des Tierheims Ungarn).Wir schrieben und telefonierten eine ganze Weile und ich erfuhr sehr viel über die Arbeit und das Leben der Vierbeiner dort. Es ist einfach nur schrecklich. Die Hunde sind zwar nach der Auslöse aus der Tötung in Sicherheit, jedoch ist ihre neue Bleibe alles andere als gemütlich, aber wenigstens in Sicherheit. Bestimmte Dinge kann und will man sich lieber nicht vorstellen.

Um so mehr stand ab sofort für uns einfach fest: Nr. 54 kommt zu uns! Jedoch gestaltet sich das bei weitem nicht so einfach wie die Aufnahme der Spanischen Hunde. Der weite Weg für einen Hund wäre nicht machbar. Hmmm, was nun? Katalin erzählte mir, das sie zur Zeit 320 Hunde hat. Kaum vorstellbar, also beschlossen wir, mehrere Hunde zu uns zu holen. Wir entschieden uns vor allem für Hunde die dort schon sehr lange warten.

Die Ungarischen Mitarbeiter des Tierheimes haben sich am 27. März dann ins Auto gesetzt und brachten die Hunde zu uns. Wir haben sie „freigekauft“, die Schutzgebühr für die Hunde entrichtet und die Transportkosten übernommen ♥.

Sicherlich gibt es unter euch einige, die unsere Aktion (Hunde aus dem Ausland) nicht befürworten, da wir ja in Deutschland genug Elend haben. Aber hört Tierschutz oder Rettung an der Grenze auf? Wir helfen wann und wo wir können und es ist uns dabei völlig egal ob es Deutschland oder ein anderes Land ist. Natürlich dürft ihr trotzdem Kritik üben, aber das bitte sachlich.

Wer uns unterstützen möchte, damit vielleicht noch mehr gerettet werden können, darf gerne spenden.

Gerne könnt ihr auch eine Patenschaft übernehmen.

Kathrin und ihr Team