Vermittlung von Hunden

H 15-16 Spanier
Name: Dino
Rasse: Dogge
Farbe: blue merle
Geschlecht: Rüde
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum: 13.01.2013
Größe / Gewicht: 81 cm / 65 kg
Mittelmeertests: negativ
Herzwurm: negativ
Verträglich mit Artgenossen: nein
Verträglich mit Katzen: nein
Geeignet für Kinder: nein
Dino- der ganz große in der kleinen Welt.
Unser Dino… er ist weder ein Riesenbaby noch ein Riesenmonster, er ist ein Hund, den wir damals unbedingt von seiner Situation im spanischen Tierheim „retten“ wollten.
Denn Dino war es mit so vielen Hunden, wie dort, einfach zu viel.
Hier bekam er dann ein großes Gehege für sich allein.
Natürlich hatte er noch andere Themen wie zB. Ressourcenbewusstheit und Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Ein unsicherer Hund also, der lernte, wie es für ihn am besten ist.
Sich eben nicht alles gefallen zu lassen und deutlich zeigen, wenn ihm was nicht passte.
Und vor allem Männer mussten sich sehr Mühe geben, sein Vertrauen zu gewinnen.
Wenn Dino einem aber vertraut, ist auch viel mehr möglich, jedoch sollte man vor allem selbst, Souveränität ausstrahlen und mit Bedacht handeln, wohlwollend sein und nichts erzwingen.
Dino ist in die Jahre gekommen und ein passendes zu Hause konnten wir bisher nicht finden..
Die Winter werden immer kälter und die Sommer immer heißer, der Tierheimalltag immer frustrierender und diese schönen Augen immer trauriger…
Neben seiner tollen „Dino Mama“ hat Dinolino schon ziemlich viele Fans unter den Gassigehern.
Er kann sich mittlerweile gut auf fremde Personen einlassen und genießt einfach die Zuwendung, das Kuscheln, das draußen sein und vor allem die Leckerlies, die er bekommt und für die er auch ziemlich viel tun würde. 🙂
Nun sucht er niemanden, der in einem Palast wohnt, niemanden, der einen riesen Hof hat, er sucht jemand nettes, der mit seinem Herzen, die Welt für Dino größer werden lassen kann.
Eine kleine Wohnung im Erdgeschoss?? Wo man kuscheln kann und einfach rumhängen kann? Vielleicht noch etwas Netflix zusammen? Jemanden, wo er ganz allein der Prinz sein darf…keine kleinen Kinder, keine anderen Tiere..nur Du oder Ihr und er 🙂
Gefolgt von gemütlichen Spaziergängen ganz nach Laune dieses Prinzen und dann fehlt nur noch das gemütliche Hundebettchen 🙂
Acchso..und jetzt fehlst nur noch Du…mit dem guten Herzen und dem Verständnis, Dino so zu nehmen, wie er ist und keinen Hokus Pokus mehr zu veranstalten in seinem „Alter“…

Name: Iwok
Rasse: Mischling
Farbe: tricolor
Geschlecht: Rüde
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum: 05.08.16
Größe / Gewicht: 41 cm / 20 kg
Mittelmeertests: negativ
Herzwurm: negativ
Verträglich mit Artgenossen: ja
Verträglich mit Katzen: ja
Geeignet für Kinder: nein

Kaum einer besitzt einen Haufen voll Gold, aber wenn man einen Iwok besitzt, hat man das Glück, in die ewig gold schimmernden Augen zu blicken….
Augen, welche einen anhimmeln, einen manchmal auch verachten. Augen, welche Bände sprechen können und Augen, die sich entschuldigen…

Iwok ist ein “junger“ Hund und lebt nach den Regeln, des “jungendlichen Leichtsinns“.

Er bringt einen schnell um den Verstand, nicht immer seiner Augen wegen.

Aber er möchte ja auch verstanden werden und das hat er auch verdient.

Er hat natürlich einige Themen wie zB. starke Ressourcenbewusstheit, misst sich gerne und testet diverses an. Er rempelt und saust mit voller Freude und einem frechen Gesicht und Gewissheit in sein Ziel!

Mit ihm ist nicht zu spaßen oder etwa doch?
Er kann ein ernster Hund sein, wenn er es für wichtig hält.
Die Rolle gefällt ihm aber eigentlich gar nicht, stresst ihn bloß.
Ein unsicherer Hund, der wo er meint, es muss so, unnahbar stark wirken möchte und sofort Aufgaben übernimmt, wenn er sich zuständig oder im Stich gelassen fühlt.
Der aber auch bereit ist, jeden noch so albernen Quatsch mitzumachen und einem mit seiner hochsensiblen Seite zeigt, wie viele Emotionen in einem Hund stecken können…

Wir könnten jetzt auch ein Buch schreiben…

Am besten, Du erfüllst folgende Kriterien und meldest dich dann bei uns zum Kennenlernen 🙂

Ich habe keine Kinder und das bleibt so.
Ich habe keine Angst, vor einem Hund, den man in gewissen Situationen vor anderen und auch sich schützen muss. (Maulkorb)
Ich habe Lust, zu lernen und zu verstehen, wie man so einen Hund händelt oder ich besitze die nötige Erfahrung.
Ich mag Hunde, die sich gern im Sand wälzen.
Ich mag Hunde, die stur und eigensinnig sind, aber eine hohe Begeisterungsfähigkeit und Lernbereitschaft haben.
Ich kuschel gern, vorzugsweise mit Hunden im Bettchen.
Ich diskutiere mit Hunden immer auf faire Weise, auch wenn es mal nicht so gut läuft.
Ich schäme mich nicht für einen Maulkorb.
Ich bin glücklich, wenn so ein Hund es ist 🙂

Hups, doch fast ein Buch geworden….

H 45-19

Name: Cleopatra
Rasse: Dobermann
Farbe: blau braun
Geschlecht: Hündin
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum: 21.05.2014
Größe / Gewicht: 57 cm / 33 kg
Verträglich mit Artgenossen: mit Rüden
Verträglich mit Katzen: unbekannt
Geeignet für Kinder: ja ab 12 Jahren

Wenn wir an Cleo denken, dann vermissen wir ständig etwas.
Und zwar die Dobermannliebhaber, die bis jetzt leider nicht bei uns waren, um sie sich anzuschauen. Also wo steckt ihr denn nun?
Dabei kann man sie doch endlich sehen. Ihre Welt drehte sich vom Dunkel ins Licht.
Denn dort, wo sie herkam, war die Welt eher trist.
Stark übergewichtig machte sie die ersten Schritte über unseren Hof. Völlig überreizt von all dem, was sie sah, hörte und roch, trotzdem fokusiert auf die Nähe zu uns, die sie stetig suchte. Frust suchte sie oft heim, da sie gerne mehr Zeit mit uns verbracht hätte.
Mit anderen Hunden verstand sie sich auf Anhieb leider gar nicht.
Vermutlich blieb ihr der Kontakt zu ihren Artgenossen, sowie viele andere Dinge verwehrt.
Bei uns macht sich deutlich bemerkbar, dass dieser Dobermann nie ein Dobermann sein durfte und es jetzt einfach aus ihr heraus pulsiert.
Sie unternimmt für ihr Leben gern etwas mit uns Menschen. Ob kuscheln, Ball spielen, trainieren oder einfach durch die Natur streifen. Ja, die Umgebung liegt ihr auch besonders am Herzen. Immer auf zack und endlos geradeaus. Mit der Nase viel am Boden und wehe es geht alles nicht in Dobermanngeschwindigkeit. Immer alles ein Auge voraus und noch viel weiter!
Sie hat ein freundliches Wesen gepaart wohl mit einer Sturmflut. Scheint unermüdlich zu sein. Ja, die Maus ist hier einfach nicht ausgelastet, wohl wahr.
Sie hat natürlich unlängst passend zu diesem Verhalten auch eine passende Figur 
Aber irgendwie immer noch genauso viel Kraft.
Sogar mit Rüden versteht sie sich meist gut und kann endlich mit einem hübschen Burschen zusammenleben. Sie kann gut kommunizieren und versucht unangenehmen Konflikten aus dem Weg zu gehen, was an der Leine jedoch eher andersherum wäre.
Dort nutzt sie dann ihre „Rückendeckung“, um nach vorn zu preschen.
Leider ist sie, Cleo, das exklusive Kraftpaket mit allen Sonderausstattungen, nicht gerade einfach für eine Vermittlung, wie lieb sie auch ist.
Auch bei den Gassigängern macht es sich bemerkbar, wo es oft heißt.“ Aber bitte nicht Cleo.“
Man muss sie einfach lieb haben, mit allem, was sie mit sich bringt oder es lassen, das ist klar.
Sie wird noch so gut wie alles lernen müssen, was andere Hunde eben lernen, wenn sie wachsen und gedeihen. Aber auch man selbst, könnte dabei etwas erfahren, was sich sonst nie offenbaren würde. Denn oft gibt einem das alles selbst mehr, als man je vermuten könnte, wenn man mit so einem Hund so eine Reise beginnt und am Ende dort steht, wo man nie mit sich selbst gerechnet hätte!

H 57-18

Name: Bodo
Rasse: Rottweiler
Farbe:schwarz braun
Geschlecht: Rüde
Kastriert: nein
Alter / Geb. Datum: 03.07.2016
Größe / Gewicht: 64 cm / 50 kg
Verträglich mit Artgenossen: mit Hündinnen
Verträglich mit Katzen: nicht bekannt
Geeignet für Kinder: keine Kleinkinder

Manche Hunde haben das Leid zu tragen, für die Fehler der Menschen gerade zu stehen.
Einerseits den Fehler sich überhaupt einen Hund anzuschaffen, wenn man grundsätzlich nicht in der Lage zu sein scheint.
Andererseits den Hund dann maßlos sich selbst zu überlassen oder ihn in Situationen zu bringen, aus deren Ursprung fatale Handlungen entstehen, von denen der Hund nicht wissen kann, ob das, was er da tut, gut oder böse ist.
Denn Hunde handeln immer im Sinne der Gruppe, zum Wohle der Gruppe, in der sie leben.
Unser Bodo oder wie wir ihn gerne nennen, unseren Bodobär, ist so ein Hund.
Ihm ist dieses Leid widerfahren.
Nun ist er bei uns, der stattliche Rottweiler.
Im Schlepptau seine Vergangenheit, die für uns Menschen immer wichtig erscheint.
Das Hundeleben im Hier und Jetzt und aus allem das beste machen.
Nein, wir können das nicht.
Bodo hat es hier und jetzt viel besser als in seiner Vergangenheit, dennoch wünschen wir uns so sehr endlich ein Zuhause für ihn, wo man weiß, wie der Hase bei den Rottis so läuft.

Damals kam es oft vor, dass Bodo einen anderen Hund gebissen und teilweise schwer verletzt hat. Eine Maulkorbpflicht wurde ignoriert und Bodo biss weiterhin andere Hunde. Bis er enteignet wurde und so etwas nicht mehr passieren konnte.
Bodo hat das nicht getan, weil er ein böser Rottweiler ist, sondern weil sein vorheriger Besitzer ihm mit seinem Verhalten sozusagen dazu genötigt hat.
Denn wenn ein Rottweiler eine vermeintliche Bedrohung oder Gefahr wahrnimmt und dann auch noch von seiner sozialen menschlichen Komponente keine Reaktion erhält, greift er eben auch selbstständig ein.

Im Hier und Jetzt zeigt sich Bodo seiner Rassezugehörigkeit auch sehr arttypisch.
Er ist Vertrauten gegenüber sehr aufgeschlossen und regelrecht abhängig von seinem sozialen Umfeld.
Neue Menschen werden erstmal kurz auf Distanz gehalten, bis Bodo merkt und das merkt er schnell, nicht misstrauisch sein zu müssen.
Er ist ein entspannter Wegbegleiter und geht auf seine Führungsperson ein, entscheidet nicht einfach, wenn es nicht wirklich unabdingbar wäre.
Er begegnet Situationen gelassen, wenn man selbst souverän und gelassen ist. Bodo vertraut auf das, was man tut und beobachtet.
Er lernt schnell und hat Freude daran mit einem zu arbeiten.
Die Basis für eine gute Orientierung an seinen Menschen ist vorhanden, man muss ihm das nur bewusst machen, dass man den Part der Verantwortung gern und ohne Probleme übernimmt.

Bodo versteht sich mit Ladies in seiner Größe wirklich gut.
Die findet er total interessant und versucht sich auch mal für sie hübsch zu machen oder ins Zeug zu legen. 

Mit intakten Rüden ist es eher die Konkurenzschiene und durch seine erfolgreiche Beißerfahrung muss man das auch nicht weiter erproben.

Der Bodobär spielt auch gern Ball oder mit Stöckchen, er geht intensiv auf Bewegungsreize ein, die interessieren ihn, sodass er solchen hinterher hetzt.
Klar, das tun fast alle Hunde, sind ja auch alle irgendwie jagdlich veranlagt oder motiviert, der eine mehr, der andere weniger.
Jedoch könnte das bei Bodo auch eine mehr oder weniger große Rolle bei den Beißereien gespielt haben.
Wenn Hunde in den Jagdmodus übergehen, weil sie durch gewisse Bewegungsreize „wach“ werden, dann kann dieser auch nicht mehr von Artgenosse zu eigentlicher Beute unterscheiden. Für den Hund zählt es dann nur noch diese „Beute“ zu fangen, zu packen.
Und so können für Bodo eben auch kleine Hunde angegriffen worden sein, weil er sie durch die Bewegungsreize für Beute gehalten hat.

So wäre es uns sehr wichtig, dass man Bodo nicht nur sicher und konsequent führt, sondern auch gewiss darauf achtet, wie man ihn beschäftigt.
Und da sollte man Jagdersatzspiele wie Ball und Co. sowie Reizangeltraining stark vermeiden, da es dieses Verhalten einfach auch fördern könnte. Nicht muss, aber könnte.

Der Bodobär wünscht sich so sehr…dass nicht immer alle gleich in Angst und Schrecken verfallen, vor allem, wenn sie das hier lesen.
Nein, er möchte auch einfach mal geknuddelt werden und vielleicht mit Dir bei einem warmen Sommertag am Strand sitzen und den stillen Sonnenuntergang genießen, während er Dich vielleicht anschaut und seine Blicke Dir sagen, wie sehr er Dir vertraut.

H 76-16

Name: Max
Rasse: Stafford Bullterrier Mix
Farbe: gestromt weiß
Geschlecht: Rüde
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum: Januar 2016
Größe / Gewicht: 46 cm / 26 kg
Verträglich mit Artgenossen: nein
Verträglich mit Katzen: nein
Geeignet für Kinder: ja ab 15 Jahren

Da Max ein Listenhund ist, beschäftigen Sie sich bitte vor der persönlichen Anfrage, mit den Auflagen und den Haltungsbedingungen für diese Rassen.

Max. Ein gewöhnlicher Name für einen außergewöhnlichen Hund, wie du es bist.
Wenn man an einen Hund denkt, der Max heißt, dann stellt man sich vermutlich den typisch tollen Familienhund-Allrounder vor, der du aber nicht bist.

Und dann landetest du auch noch an einen Ort, der nicht wie für dich gemacht ist.

Wie auch immer deine Geschichte seinen Lauf genommen hätte.
Bei uns ist es die, eines Existierenden, der nicht sein konnte.

Du warst jung, unerfahren und mit der Welt nicht vertraut.
Ganz nebenbei auch noch ein Listenhund derzeit hier zu Lande.

Die Zeit, die du brauchtest, um auf die Beine zu kommen, standhaft zu werden, konnten wir dir nicht immer bieten, so sehr wir uns bemühten.
Du wolltest geformt werden, musstest die Dinge am Ende des Tages aber oft selbst in die Hand nehmen.
Du lerntest in einer Welt, in der du selbst der Lehrer warst und fandest einen Weg, von dem du glaubtest, es sei der richtige für dich.
Du warst eben jung und deine ganze Entwicklung stand dir bevor und wir waren dir nicht so viel Sonne am Tag, wie du das Licht gebraucht hättest..

Wir sind unendlich froh, dass du aber regelmäßig von einer festen Bezugsperson ausgiebig beschäftigt wirst.

Wer bist du also heute Max?

Ein erwachsener Hund, der aufgehört hat, selbst der Lehrer zu sein.
Du bringst gewiss einige Themen mit und du wirst gewiss nur an Menschen vermittelt, welche gute Kenntnisse in Sachen Körpersprache und Kommunikation, sowie ein verantwortungsvolles Handling, vorweisen können.

Thema Artgenossen:
Es gibt zwei Seiten der Medaille. Zum einen.
Du bist im Umgang mit anderen Hunden eher negativ erfahren oder gar unerfahren.
Dir fehlt es an Feingefühl, das Verhalten anderer richtig zu deuten, richtig zu lesen. Aus dir pulsiert eine Unsicherheit, die dich manchmal dazu veranlasst, mit allen Mitteln nach vorne zu gehen und manchmal eben auch so schnell es geht, dem vermeintlichen Konflikt aus dem Weg zu gehen oder wie eine “unsichtbare Elfe“ schnell durch eine meinetwegen Hundemeute durchzustreifen, hauptsache schnell raus da.
Hast du Kontakt zu Artgenossen, dann bist du dabei meist an der Leine und trägst immer einen Maulkorb.
Kontrollierten Freilauf, um hündisch besser zu verstehen, können wir dir leider nicht bieten.
Dies sollte unbedingt nachgeholt werden!
Zum anderen.
Du hast über die Zeit ein ausgeprägtes Beutefangverhalten entwickelt, was dazu führen kann, dass Hunde bei bestimmten Geräuschen oder Bewegungen für dich zur Beute werden und du sie nicht mehr als Hund wahrnehmen kannst.
Bei Nahkontakt könnte sich dies im Übrigen auch bei Radfahrern, Joggern usw. zeigen.

Fremde Menschen und Kinder sowie neue Außenreize sind dir nicht gleich geheuer.
Du bist misstrauisch und distanziert und möchtest zu nicht bekannten Gesichtern erstmal gerne deine gewisse Individualdistanz.
Bei neuen Außenreizen bist du unsicher und hast nicht gleich das Gefühl, dass du dich auf jemanden verlassen kannst.
Du glaubst eher schnell, dass du die Dinge für dich selbst regeln musst und man muss dich immer wieder daran erinnern, dass du dich zurückfallen lassen kannst, dich entspannen kannst.
Es ist also nicht leicht für dich, die Führung abzugeben, Kontrollverluste wahrzunehmen.
Bei Hundebegegnungen bist du auch bei einem normalen Abstand nicht eskalierend, eher fokkusiert, steif.
Ja, du versuchst den Gegenüber auszuchecken und ein Statement zu setzen.
Bist still, defensiv aggresiv motiviert, um dir den Vorteil zu verschaffen, stark auszusehen, was du ohnehin schon tust.

Deine Menschen bedeuten dir alles und so legst du dich gern ins Zeugs, um diese zu beeindrucken, um ihre Aufmerksamkeit nur auf dich zu lenken. Ja, du Chameur, weißt genau, wie das geht.
Und ganz nebenbei freust du dich auch noch, wenn das alles so zu deinen Gunsten klappt, Dinge einzufordern, zu entscheiden.
Aber das kann man dir kaum verübeln.
Die Zeit immer zu kurz und der Frust hält sich groß.
Am liebsten wärst du immer und überall dabei, denn wo deine Menschen sind, da kann es nur schön sein.

Beginnt man die Zeit, welche man mit dir verbringt, ruhig, so erlebt man dich auch eher leise, ausgelassen, sanft.
Kommt man dir mit deiner Überschwänglichkeit und der hektischen Freude entgegen, so wird es unterwegs bestimmt auch mal die eine oder andere Situation geben, in der du nicht zu bremsen bist, hochgepusht.

Geduld haben und sich die Zeit zu nehmen, sind der Schlüssel dazu, die Persönlichkeit in dir hervor zubringen, die dich Hund sein lässt. Eine vertrauenswürdige Beziehung aufzubauen, die dir sehr am Herzen liegt.
Der schnellste Weg, war bekanntlich noch nie der sicherste.
In zweiter Reihe zu stehen, anstelle zu führen, ist für dich erstmal ungewohnt, aber du findest schnell Gefallen daran.
Ein kooperatives Miteinander lässt dich auf Wegen laufen, die du sonst nie kennen würdest und wir würden dich nicht kennen.

Und alles, was du verlangst, ist Verständnis für alles, nicht nur für eines. Wenig also, für all das, was du zu geben hast.
-Eine echte, unvergessliche Freundschaft für die Ewigkeit.

Wir haben das Gefühl, die Zeit vergeht nicht, in der du im Regen stehst, obwohl du noch so viele Sonnenbäder verdient hättest…

Der Weg des Vertrauens, mit dir ,Max, ist eines der schönsten Wege, auf welchen man laufen könnte.

Doch wer ist bereit, zu dir zu finden?
Wer ist bereit, herauszufinden, wie der Weg mit dir alles verändern könnte?

Namen: Tulio und Gabi

Rasse: Mischlinge
Geschlecht: Rüde/ Hündin
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum:02.05.2011
Größe / Gewicht: 14 kg / 12kg
Verträglich mit Artgenossen: ja
Verträglich mit Katzen: unbekannt
Geeignet für Kinder: nein

Zwei Hunde, wie keine anderen…
Und nur, wenn man sie kennt, kann man sie verstehen.
Sie werden nur zusammen vermittelt und das ist auch gut so!
Sie kennen es gar nicht anders und das ist immer das, was ihnen am Ende noch bleibt.

Nachdem sie größtenteils ihre Scheu gegenüber Menschen besiegt haben, waren sie wie neu geboren…jung, wild, voller Lebensfreude eben.

Für ein funktionelles Zusammenleben mit den beiden gibt es von uns einen Fahrplan zur Orientierung.
Jeder kann es schaffen, zu lernen, sie zu Gunsten der Gesamtheit zu händeln.

Draußen sind sie beide sehr aktiv und freuen sich über jede Erkundungstour, egal ob Feldweg, Strand, Wald oder Wandertour.. hauptsache was erleben! Tulio orientiert sich sehr gut an Menschen, die er bereits kennt und hört dementsprechend gut. Auf alles, was wichtig ist. Gabi drückt sich gern davor, wenn sie es allein durchstehen müsste…deshalb macht sie oft das, was Tulio macht. Natürlich muss man bei Gabi weiter daran arbeiten, es ging schonmal besser!
Im Freilauf fehlt Gabi eben immer noch die Sicherheit und das Vertrauen, welches zB. über die Leine aufgebaut wurde.

Drinnen möchten die beiden ein gemütliches Hundebettchen und oft auch einfach ihre Ruhe. Sie kommen von allein, wenn sie wollen. Hast du aber essen, sind sie schneller da, als du gucken kannst.:)

Tulio lässt sich auch zu seinen Bedingungen sehr gerne kraulen und Gabi versucht ihre Vorliebe dafür meist noch zu verstecken :D.

In bestimmten Situationen benötigen sie ihr Sicherheitsgeschirr und einen Maulkorb.

Sie brauchen keinen Garten!
Die Wohnung muss nicht so groß sein, dass sie sich abschirmen können!
Gemütlichkeit und liebe Menschen, die gern draußen unterwegs sind und daran die Freude an den Hunden finden, anstelle immer bloß kuscheln zu wollen, reichen völlig aus 🙂

Die beiden haben draußen auch keine Angst oder Panik, sind stets neugierig und wollen alles kennenlernen, sie möchten lediglich ihre Individualdistanz, wenn sie sie gebrauchen können und Verständnis dafür, dass 8 Jahre Scheu vor Menschen immer Spuren hinterlassen werden!!! 🙁

Man kann sie überall mithin nehmen und sie haben Spaß daran, sofern sie nicht in der Nähe von Kindern sein müssen…Hotel, Urlaub, Restaurant, Freunde…

Die coolsten Hunde, wenn man gern nach Fahrplan fährt 🙂

H 1-18

Name: Finn
Rasse: Mischling
Farbe: schwarz braun
Geschlecht: Rüde
Kastriert: ja
Alter / Geb. Datum: 09.03.2012
Größe / Gewicht: 40 cm / 16 kg
Verträglich mit Artgenossen: ja
Verträglich mit Katzen: unbekannt
Geeignet für Kinder: nein

Finn, der alle mit seinem Aussehen blendet…

Seine Vergangenheit öffnete ihm das Tor zu dem, was er heute ist, mal nicht ist, es immer wieder werden kann oder es manchmal einfach vergisst.

Wir träumen immer noch von einem zu Hause für den “viele Persönlichkeiten Knirps“.

Es ist eigentlich ganz einfach. Diese Zeit hat viel mit ihm “gemacht“ und Ziel ist es, ihm immer wieder andere Lösungswege zu zeigen, auf freundliche Art, als die, die er ab und zu doch noch für logisch empfindet.

Worum gehts eigentlich?

Wenn Finn dir oder einer Sache nicht vertraut, dann hat man eben ohne Maulkorb mal den kürzeren gezogen.
Er weiß eben nicht, wies geht, nicht immer, immer öfter aber.
Hat man Finns Vertrauen vollstens erarbeitet, darf man ihn bürsten, untersuchen, rumblödeln und albern, Bauchkrauli machen, hochheben, Küsschen geben uuund kuscheln sowieso…
Natürlich einiges zu seinen Bedingungen, was völlig okay ist.

Kann er sich auf dich vollstens verlassen, ist er ein ruhiger Begleiter, ignoriert alle Reize, rennt fröhlich umher oder läuft entspannt an der Leine.
Eine gewisse Grundnervösität hat er allerdings. Ein kleiner Hibbel Habbel eben 🙂

Man darf den Hübschling nicht unterschätzen und man darf sich nicht dran stören, dass er draußen nur mit Maulkorb zu sehen sein wird.

Man muss nicht die krasseste Ahnung haben, man muss aber bereit sein, zu lernen, ihn zu händeln und Freude daran haben.
Man muss bereit dafür sein, unseren Fahrplan zu fahren, damit Finn nicht der Boden unter den Füßen weggezogen wird und er dann nicht aus allen Rastern fällt.

Man muss auf Hochs und Tiefs gefasst sein, bis alles seinen Weg geht…der Weg ins bedingungslose Vertrauen…

Name: Pepita
Rasse: Französische Bulldogge
Farbe: weiß schwarz
Geschlecht: weiblich
Kastriert: ja
Alter:
Größe/Gewicht:
Mittelmeertest: negativ
Verträglich mit Artgenossen: ja
Verträglich mit Katzen:
Geeignet für Kinder: ja

Hi Leute,
ich bins, die Pepita. Manchmal werde ich auch Papaya genannt, keine Ahnung wieso..eine Ähnlichkeit gibt es da wohl nicht, aber manchmal, da heiß ich auch Kröti…das geht schon eher in die richtige Richtung, haha. 🙂

Ich bin von der schönen Insel Teneriffa rüber geflogen und jetzt? Jetzt brauch ich auch schon eine Jacke, damit mir nicht kalt ist, wat’n Mist, aber dafür bin ich nicht mehr gaaanz so dünn..
Ja, das war ich nämlich und meine menschlichen Verehrer waren sofort skeptisch, dass mit mir bestimmt irgendwas nicht stimmen könnte. Mein Essen konnte ich kaum drin behalten und Durchfall kam noch dazu 😔
Tja und nun? Jetzt sollen die menschlichen Verehrer, die mir ein zu Hause geben wollen, auch noch genug Geld auf der hohen Kante haben, um mich überhaupt durchfüttern zu können.
Bin auf so einiges allergisch und das wird wohl erst mal alles noch etwas kompliziert sein und teuer, falls ich das noch nicht erwähnt hatte.
Aber ich bin bloß klein Kröti und kann das alles gar nicht erklären, wenn Euch das nicht abschreckt, ruft einfach meine Menschen im Tierheim an. 🙂

Achso, ich soll ja noch was über Bulldoggen..eehh über mich erzählen.
Ja, ich glaub, ich bin so typisch Bully. Keine langen Reden oder so..ich mach gern Dinge, manchmal überlege ich vorher aber nicht, was ich da so mache und dann müssen andere eben damit leben, behaupte ich einfach mal.
Ich finde, ich bin ziemlich lustig, eine gute Laune Fee und ich hab echt Ausdauer, wenn ich einen Ball oder ne Katze seh…man oh man..das macht sooo Spaß.
Aber meine Menschenfreunde sagen, das ist Stress und kein Spaß, sinnloses Hochpushen und Reinsteigern, keine Ahnung was das bedeuten soll.
Zum Glück spiele ich auch einfach so gerne mit ihnen und mit meinen Hundefreunden natürlich auch 🙂
Und wenn mir mal die Glühbirne durchbrennt, kann mir sowieso keiner lange böse sein.
Achso…essen und schlafen..die schönsten Hobbies, die man sonst noch so haben kann, hachja
Achso, bevor ich es vergesse zu sagen, ich glaub, ich bin eine Bulldogge 🙂

Eure Pepita Papaya Kröti die erste und letzte!